Als im Januar 1066 Earl Harold Godwinson vom englischen Adel zum neuen König gewählt worden war, hegte ein Mann besonderen Unmut gegen diese Entscheidung: Herzog Wilhelm von der Normandie, den man später den "Eroberer" nennen sollte. Er war der festen Überzeugung, ihm sei von dem verstorbenen König Eduard der Thron Englands versprochen worden, und Harold II. sei nur ein Usurpator. Deshalb sammelte er seine normannischen Getreuen und Anhänger aus ganz Europa um sich, rüstete eine gewaltige Flotte aus und setzte im Herbst des Jahres mit seinem Heer über den Kanal. Schließlich begann am Morgen des 14. Oktober 1066 nahe Hastings die Entscheidungsschlacht, in der die angelsächsischen Verteidiger sich der normannischen Invasion stellen mussten. Das Schicksal Englands sollte sich an diesem Tag entscheiden und die Geschichte der Insel in neue Bahnen lenken ...
Das Sachbuch zur mittelalterlichen Geschichte "1066 - Die normannische Eroberung Englands" verfolgt die Ereignisse kritisch und quellennah vom Beginn des Konflikts bis zur Krönung Wilhelm des Eroberers, stellt die beteiligten Herrscher als Politiker und als Menschen vor, wirft einen Blick auf die Art der Kriegsführung im Hochmittelalter und diskutiert offene Fragen. Zahlreiche Farbfotos vom Reenactment der Schlacht von Hastings im Jahr 2006 zeichnen dazu ein lebendiges und anschauliches Bild dieser Epoche.
April 2009,
145 Seiten,
broschiert,
Matthias Schäfer Verlag
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